Pflegekräfte aus Osteuropa

Haushaltshilfen, Betreuungskräfte  und Pflegekräfte aus Osteuropa

Betreuungs- und Pflegekräfte aus Osteuropa, vorwiegend aus Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien decken inzwischen einen Großteil des Pflegebedarfes in Deutschland ab.

Fakten zu Pflegekräften aus Osteuropa:

  • Es sind mehr als 200.000 Pflege- und Betreuungskräfte aus Osteuropa in Deutschland tätig;
  • davon nur ca. 10% legal und unter den Regelungen des Mindestlohns beschäftigt;
  • sind meist durch osteuropäische Personalagenturen in Zusammenarbeit mit deutschen Service- und Vermittlungsagenturen legal nach Deutschland entsendet worden;
  • können sich auch auf selbständiger Basis selbst entsenden;
  • benötigen als Nachweis der Legalität ein A1 Dokument ausgestellt von der Sozialbehörde im Heimatland;
  • der Deutsche Zoll hat zur Kontrolle der Einhaltung des Mindestlohnes sein Personal im Jahr 2015 um 1.600 Beschäftigte aufgestockt.

Sie werden oft auch als 24-Stunden-Betreuung bezeichnet, weil sie bei den Betroffenen wohnen und fast immer da sind, wenn sie gebraucht werden. Sind sie eine Ergänzung für die ambulante Pflege oder sogar eine Alternative zum Pflegeheim?

Lesen Sie unter “24-Stunden-Pflege“, was diese Betreuungskräfte als Tätigkeiten ausführen dürfen und was nicht.

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